Neben einem Notebook liegen ein Notizbuch und eine Kamera.

Heute schon gezwitschert?

Social Media

Social Media Folge 1: Als Instrument der Kundenkommunikation ist twitter eine Option, gezielt kurze Informationen und Botschaften übers Web zu verbreiten. Im Folgenden möchten wir Ihnen das Thema kurz vorstellen.

Twitter, was ist das überhaupt?

Oops, an error occurred! Code: 2018042412444800a7f3f7Twitter ist eine Art täglicher Newsletter in Mikroformat. Innerhalb von 140 Zeichen geben Sie eine aktuelle Statusmeldung. Seit März 2006 wächst die Begeisterung für diese Kommunikationsplattform kontinuierlich und international. Über das Portal Twitter.com versendet man – ähnlich wie SMS via Mobiltelefon – Teaser, Nachrichten oder auch Stimmungen und Gefühlslagen. Bei Twitter spricht man hier von Tweets und Updates.

Twitter wird immer bekannter in Deutschland und wird gern genutzt um private Statusmeldungen abzugeben. Ob man gerade in den Urlaub startet oder aktuelle Fußballdiskussionen: Man findet fast alles.

Immer präsenter werden aber auch die Unternehmensmitteilungen für Endverbraucher, Geschäftspartner oder Mitarbeiter. Je mehr  Berichterstattungen verfasst werden, desto angesehener wird Twittern auch in der Geschäftswelt. Barack Obama und Angela Merkel nutz(t)en Twitter im Wahlkampf. Tageszeitungen locken mit Headlines und Unternehmer präsentieren Umfrageergebnisse, nützliche Informationen für ihre Kunden, technologische Erfolge sowie Umsatzzahlen.

Wie können Sie Twitter als Unternehmer nutzen?

Information liefern und erfahren

Zum Einen können Sie selbst informieren. Zum Anderen können Sie verfolgen, was Ihre Mitbewerber oder Kunden veröffentlichen. Letzteres erreichen Sie, in dem Sie sich als Follower bei dem Unternehmen eintragen. Das jeweilige Unternehmen wird benachrichtigt, dass Sie ihm folgen.

Entsprechend sehen auch Sie, wer Ihnen folgt. Wenn Sie das  im Einzelfall Im Einzelfall können Sie Followers auch blockieren.

Per Link zur Website

Nutzen Sie Twitter aktiv für Ihr Unternehmen, dann ist es empfehlenswert Links zu Ihrer Website in die Tweets einzufügen. Kreieren und/oder prüfen Sie vor dem Twittern die Zielseite und hinterlegen Sie passende Inhalte. ?Beispiel: Sie twittern eine erhaltene Auszeichnung. Die Website informiert darüber hinaus über das ausgezeichnete Produkt oder die Dienstleistung, über die Hintergründe sowie die Tragweite und Bedeutung der Auszeichnung.

Twitter als Marketingkanal

Wenn Sie Twitter zusätzlich auf Ihrer Website einbinden, werden Ihre Kurzmeldungen dort automatisch und simultan veröffentlicht. Nutzen Sie es als Mini-Newsmodul. Zudem werden interessierte Website-Besucher dadurch auf diese weitere Möglichkeit aufmerksam gemacht, per Twitter schnell und unkompliziert über Ihr Unternehmen auf dem Laufenden zu bleiben.

Beteiligung Ihrer Mitarbeiter und Vertriebsleute

Suchen Sie sich Mitarbeiter aus Ihrem Unternehmen, denen Sie zutrauen, informative Kurzmeldungen in Ihrem Sinne zu verfassen. Vertriebsleute stehen in direktem Kontakt mit Ihren Kunden und wissen was die Zielgruppe interessiert, so erweitern Sie den Themenhorizont. Außerdem senken Sie damit Ihren Zeitaufwand.

Zielgruppe akquirieren

Weisen Sie über Ihre Website, Newsletter und ruhig auch Anzeigen-Werbung auf Ihre Tweets hin, laden Sie Freunde, Kollegen und potentielle Kunden ein, Ihnen zu folgen.

Setzen Sie einen Link auf Ihre Twitter-Seite in Ihre E-Mail Signatur, so wird auch jeder Geschäftspartner und potentielle Kunde informiert.

Im Optimalfall „retweeten“ Ihre Twitter-Follower Ihre Kurzmeldungen und Sie erhalten weitere wertvolle Aufmerksamkeit über deren Zielgruppe.

Twittern, wie geht das?

Oops, an error occurred! Code: 201804241244480c126ffdVon der Anmeldung zum ersten Tweet.

  1. Erstellen Sie auf der Website (http://twitter.com) Ihren Account. („Registrieren“-Button)
  2. Im Account hinterlegen Sie Ihren Namen, den gewünschten Usernamen (siehe auch Tipps zur Nutzung), Passwort und Mailadresse
  3. In drei Schritten können Sie andere Unternehmen, Bekannte oder Freunde finden. Sie können diese Schritte auch überspringen.
  4. Twitter schickt Ihnen jetzt einen Bestätigungslink an Ihre Mailadresse mit dem Sie Ihren Account freischalten.
  5. Mit dem freigeschalteten Account können Sie sofort loslegen. In einem kleinen Schreibfenster stehen Ihnen 140 Zeichen zur Verfügung. Twitter rechnet von 140 Zeichen runter. So haben Sie stets im Blick, wie viel Sie noch schreiben können.
  6. Danach veröffentlichen Sie Ihr Tweet in dem Button „Update“.

Glossar: Was sagt Ihnen Ihr Profil?

Wenn Sie sich bei Twitter einloggen, werden Ihnen auf der Startseite die Tweets der von Ihnen abonnierten Twitter Nutzer angezeigt. In der rechten Spalte sehen Sie Ihren Usernamen, ihre bisherigen Tweets können Sie einsehen, wenn Sie auf die darunter stehende Anzahl Ihrer Tweets klicken.

Außerdem sehen Sie unter dem Usernamen die Zahlen zu „Following“, „Follower“ und „Gelistet“:

Following: Anzahl derer, denen SIE folgen.?Follower: Anzahl derer, die IHNEN folgen?Gelistet: Jeder Twitter-Nutzer kann seine Abo's in Themen-Listen sortieren. Der Wert gibt die Anzahl der Twitterlisten wieder, in denen Sie gelistet sind.

Tipps zur Nutzung

  • Je interessanter Ihre Nachrichten sind, desto mehr Beachtung wird Ihnen mittelfristig geschenkt. Gelegentliche Emotionen (Feierlichkeiten, amüsante Geschehnisse, Saisongrüße) versüßen Ihren Followern das Lesen. Der Großteil sollte aber einen aktiven Mehrwert bieten, also Nachrichten, die Ihr Unternehmen profilieren oder interessante Branchennachrichten sowie technologische Errungenschaften.
  • Im Zweifelsfall ist weniger mehr. Das bedeutet, dass die Aufmerksamkeit der Follower nicht überstrapaziert, sondern mit wenigen besonders spannenden Informationen versorgt werden sollten.
  • Auch bei den Followern gilt Klasse statt Masse. 10 aufmerksame Branchenkontakte sind weit mehr wert, als 1.000 xyz-Follower. Auch „Höflichkeits-Follower“ (weil Sie sich dort eingetragen haben) sind nicht Ihre gewünschte Zielgruppe.
  • Der Benutzername darf maximal 15 Zeichen lang sein. Er sollte prägnant und leicht zu merken sein. Als Unternehmen könnten Sie beispielsweise den Schwerpunkt der Nachrichten oder einen Mini-Claim eintragen. Der Name erscheint bei JEDER Ihrer Nachrichten. Er kann jederzeit geändert werden.
  • Gestalten Sie Ihren Twitter Account entsprechend Ihrem Corporate Design, erstellen Sie ein individuelles Benutzer-Icon, passen Sie die Farben an und laden Sie ein ansprechend gestaltetes Hintergrund-Bild hoch.
  • Über Aufrufe, Gewinnspiele und Umfragen regen Sie aktiv zum Feed-Back an. Die Follower und zufälligen Besucher können direkt auf Ihren Tweet antworten oder auf der verlinkten Website agieren. Nutzen Sie diese Möglichkeiten gelegentlich, um die Response-Quote zu erhöhen und Ihre Berichterstattung zu optimieren.
  • Die Rechtschreibung ist ein leidiges Thema und wird gern stiefmütterlich behandelt. Rechtschreibfehler beim Twittern sind sicher kein Weltuntergang, sie mindern in bestimmten Branchen und Zielgruppen (Akademiker) aber Ihre Seriosität. Da die Nachrichten sofort nach Versand präsent sind, ist es sinnvoll vor „update“ die Orthographie zu prüfen oder prüfen zu lassen.
  • Seien Sie sich bewusst, dass alle nachlesen können, was Sie berichten! Zu viel Eigenlob auf Kosten der Mitbewerber kommt nicht gut an. Potentielle Kunden  oder Mitarbeiter in spe recherchieren gelegentlich auch über Twitter. Vermitteln Sie ihnen ein attraktives, sympathisches und innovatives Bild.

Vor- und Nachteile

++ kontinuierliche Statusmeldung und stete Markenpräsenz?
++ Kontrolle über Sendung und Empfang?
++ schnell und einfach informieren?
++ Kaum Streuverlust?
++ Akquise-Potential
?++ Kundenbindung über Information und Emotion
?++ International, aktuell, frei zugänglich
?++ Kostenfrei
--  Zeichenbeschränkung auf 140 Zeichen?
--  Jeder kann mitlesen (s. o.)?
--  Nährboden für Gerüchte und Falschmeldungen?
--  Kurzlebig?
--  Eingeschränkte Wertigkeit?
--  Medium stark Branchenabhängig bekannt ?
--  Schnell Missverständnisse durch verkürzte Meldungen

Noch Fragen?

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Michael Hamann
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